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Unser konzeptioneller Ansatz

Die Betreuungseinrichtungen sind inzwischen für viele Kinder eine familienergänzende Notwendigkeit geworden.

Das Kinderhaus soll tagsüber ein Zuhause sein. Unser Konzept versucht dem Rechnung zu tragen. Damit die Kinder ihre sozialen Kompetenzen entfalten können, wird dem Frei- und Rollenspiel viel Raum gegeben, sowohl zeitlich als auch durch die Gestaltung unserer Räume. Es gibt viele Ecken und Nischen in denen man sich in kleinen Gruppen zu selbstgestalteten Spiel zurückziehen kann.

Für ungezwungene Bewegung stehen ein „Toberaum“, unsere breiten Flure und unser großes Außengelände, auch bei schlechtem Wetter zur Verfügung. Ein Teil der ErzieherInnen ist immer da, um bei Konfliktlösungen zur Seite zu stehen oder zu Spielideen anzuregen. Die Teilnahme an gezielten Spiel-, Bewegungs-,Bastel- oder Malangeboten ist von den Kindern weitgehend selbstbestimmt.

Für die Ganztagskinder wird in der Einrichtung unter Einbezug und aktiver Beteiligung der Kinder gekocht. Mit allen Kindergartenkindern wird auch einmal in der Woche in der Gruppe ein Frühstück zubereitet. Für die Hort- und Ganztagskinder gibt es Nachmittags einen Imbiss bestehend aus den Restportionen des Mittagessens sowie ausreichend Getränken.

Über die übliche Kindergartenbeit hinaus besteht der Anspruch des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) auch auf die besonderen Bedürfnisse in schwierigen Lebenssituationen einzelner Kinder oder Familien einzugehen. Es gibt daher auch enge Kontakte zu den Bezirkssozialarbeitern sowie den Schulen.
Ausländer- und Übersiedlerkinder und Kinder aus sozial benachteiligte Familien werden ohne Quotierung aufgenommen. Es lernen sich bei uns Deutsche und Kinder anderer Nationen kennen, akzeptieren und miteinander umzugehen.

Sehr im Sinne des DKSB ist es, dass die Kinder in ihrer Entwicklung nicht die Einrichtung und die Bezugspersonen wechseln müssen.
Es können daher z. B. Geschwister gemeinsam betreut werden, so dass das Kinderhaus für sie eine zweite Heimat und eine Ergänzung zur Familie sein kann. Wir sind in der glücklichen Lage, dass unsere Kinder auch drei männliche Bezugspersonen im Kinderhausalltag erleben können.

Wir überarbeiten unser Konzept jährlich, überprüfen unsere eigene Arbeit und wollen uns so an eventuell veränderte Bedürfnisse anpassen.
Wir freuen uns über Rückmeldungen und Anregungen.


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