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Frühstart Bausteine

PROJEKT FRÜHSTART  Deutsch und interkulturelle Bildung  
Was bedeutet Frühstart?

Vor 6 Jahren wurde dieses Projekt von mehreren gemeinnützigen Stiftungen entwickelt und zunächst in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Sozial- und Kultusministerium sowie den beteiligten Städten in 12 Kitas erprobt und wissenschaftlich begleitet. Nach einer dreijährigen Modellphase entschieden sich die Projektpartner zu einer hessen-weiten  Ausschreibung, sodass seit ca. 2 Jahren insgesamt 36 Kitas in 10 Städten landesweit an der praktischen Umsetzung arbeiten. Frühstart setzt sich zum Ziel, Kindern mit Migrationshintergrund und nicht deutscher Erstsprache in den vorschulischen Betreuungseinrichtungen möglichst umfassend die Grundlagen für eine gelingende Integration zu vermitteln. Doch Sprachkenntnisse allein reichen dazu nicht aus. Integration setzt ebenso kulturelle Offenheit wie auch partner-schaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern voraus. In die umfangreiche und intensive Schulungsreihe zu den einzelnen Projektbausteinen waren kontinuierlich 3 KollegenInnen eingebunden, 2010 beschäftigte sich das Team an 3 Fortbildungstagen mit dem Thema "Sprache", ein weiterer Fortbildungstermin ist zur "interkulturellen Bildung" geplant. Im Dezember 2010 wurde dem Kinderhaus in Wiesbaden offiziell die Frühstarturkunde ausgehändigt.    

Das Frühstart-Projekt besteht aus 3 Bausteinen:
 


  • Sprachförderung: Kinder mit Sprachförderbedarf setzen sich regelmäßig in Kleingruppen mit Deutsch auseinander, wobei generelle Sprachförderung für alle Kinder ein zentraler Aspekt der pädagogischen Arbeit bleibt.  
  • Interkulturelle Bildung: Es soll sich ein Miteinander statt Nebeneinander entwickeln. ErzieherInnen bekommen Kenntnisse über kulturelle Prägungen sowie unterschiedliche Kulturen vermittelt. Ihre Fähigkeiten zu vorurteilsbewusstem und dialogförderndem Handeln werden gestärkt.  
  • Elternarbeit: Frühstart bildet ehrenamtliche ElternbegleiterInnen aus. Diese sollen eine Brückenfunktion zwischen Elternhaus und Kita übernehmen. Sie beraten Eltern mit Migrations- erfahrung und helfen ihnen dabei, den Bildungsweg ihrer Kinder aktiv mitzugestalten.   Das Kinderhaus stellt darüber hinaus Räumlichkeiten für ein Elterncafe zur Verfügung. Die beiden Elternbegleiter sind dabei behilflich, damit auf diesem Weg eine selbst-organisierte Kontaktstelle für Informationsaustausch und gegenseitiges Kennenlernen zwischen interessierten Kinderhaus-Eltern entsteht. Die Termine für das Eltern-Cafe werden durch Aushang bekanntgegeben.


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