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Geschichte
Der Beginn
Die Gründung der Spielstube im Goldsteingebiet in Bad Nauheim erfolgte 1973. In diesem Gebiet lagen die Notunterkünfte der Stadt Bad Nauheim, die später beseitigt wurden. Die Kinder aus diesen Notunterkünften besuchten aus unterschiedlichen Gründen (Finanzierung, Sozialverhalten) nicht den im Goldsteingebiet gelegenen evangelischen Kindergarten.
Der Kinderschutzbund mietete das ehemalige Ladenlokal der Familie Stuhlmann in der Goldsteinstraße an.

Unter der Leitung von Jutta Barth begann das Betreuungsangebot Spielstube Nachmittagsgruppe 1973mit einer Vormittagsgruppe, die von zunächst 6 Kindern besucht wurde. Durch eine engagierte Elternarbeit wuchs die Kinderzahl rasch und wenige Wochen später konnte auch eine Nachmittagsgruppe durch Rosemarie Lauderbach angeboten werden. Anfänglich an drei Tagen in der Woche, baute der Kinderschutzbund auf Grund der Nachfrage das Angebot aus (täglich 3 Std.).
Das Konzept beinhaltete, die Kinder aus dem sozialen Brennpunkt in
den Kindergarten und die Schule, sowie die Familien in die Stadt zu integrieren.

Nachdem der evangelische Kindergarten Goldstein geschlossen wurde, übernahm der Kinderschutzbund die Einrichtung von der Stadt. Das Haus wurde 1994 durch einen Anbau und die Räume einer ehemaligen Einliegerwohnung vergrößert. Es konnten nun mehr Kindergarten- und Hortkinder aufgenommen und Ganztagsbetreuung mit Verpflegung angeboten werden. Es gibt keine offizielle Leitungsperson, das gesamte Team widmet sich sowohl den pädagogischen Aufgaben als auch der vielfältigen Verwaltungsarbeit. Es standen 45 Kindergartenplätze (insgesamt. 2 Gruppen) und 30 Hortplätze zur Verfügung, 20 Kinder konnten über Ganztagsplätze mit Mittagessen versorgt werden, wobei das Mittagessen von pädagogischen Fachkräften mit Beteiligung der Kinder zubereitet wurde.

Mit der Erschließung des Baugeländes auf der ehemaligen Werksanlage des Reifenherstellers Vergölst, beschloss die Stadt auch den Bau einer neuen, größeren Kindertagesstätte. Im Juni 2004 erhielt der Kinderschutzbund nach langen Verhandlungen eine Zusage für die Weiterführung der Trägerschaft im zukünftigen Neubau und die Bestätigung der Übernahme des bisherigen Konzeptes. Als zukünftiger Betreiber konnten wir in enger Zusammenarbeit mit der Bad Nauheimer Wohnungsbaugesellschaft als Bauherren, dem Architekten Ole Flemming (Architekturbüro bof/Hamburg)sowie dem Projektsteuerer (Fa. Bauwert) in die Neuplanung der Tagesstätte einsteigen. Diese war notwendig geworden, da der ursprüngliche Archtiketenwettbewerb nur von einem Kindergarten ausgegangen war. Das neue Gebäude sollte Kindern von 2-12 Jahren und ihren Bedürfnissen gerecht werden.

Unser konzeptioneller Ansatz


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